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Keep up, Namibia!

Ein gemütlicher Abend im Joe´s Beerhouse in Windhoek: Das Geld, das ein Ehepaar im Schnitt an so einem Abend ausgibt, reicht dem Kellner, um für zwei Wochen für seine ganze Familie die Grundnahrungsmittel einzukaufen. Der beliebte „Little Five“-Ausflug in die Wüste zu zweit mit der besten Freundin – dieses Geld könnte eine namibische Familie einen ganzen Monat ernähren. Und wie viele Säcke Milipap gekauft werden können für das Geld, das dieses Jahr nicht ausgegeben wurde für die ganzen Tankfüllungen für eine Tour durch Namibia…!

An alle Reisewütigen, die immer wieder so gerne nach Namibia fliegen, dort sonst ihre schönsten Zeiten des Jahres verbringen, sich sonst irgendwie verbunden fühlen mit dem Land: Helft uns, den Leuten, die für uns den Tourismus in Namibia möglich machen und aufrecht erhalten, ein Zeichen zu senden!

Als Auskenner im südlichen Afrika wissen wir und wisst ihr alle: In Namibia ist die Wirtschaft und damit ein immens großer Teil der Bevölkerung stark abhängig vom Tourismus – und dass dieser seit dem Lock Down im März nun bereits mehrere Monate nahezu vollkommen zum Stillstand gekommen ist, ist weithin bekannt.

Eine Absicherung wie bei uns gibt es in Namibia nicht - Kurzarbeitergeld ist ein Fremdwort, Coronahilfen und Überbrückungsgeld gibt es nicht. Seit über einem halben Jahr müssen unsere Partnerfirmen und all die von diesen Firmen abhängigen Menschen sehen, wie sie über die Runden kommen – und müssen sicher noch trotz Grenzöffnungen einige weitere Monate warten, bis der Tourismus wieder in Gange kommt und das Geld wieder zu fließen beginnt.

Was uns als Agentur und Veranstalter dabei wirklich beeindruckt ist, wie flexibel die Leistungsträger in Namibia mit der Situation umgehen. Nahezu alle Unterkünfte, Ausflugsveranstalter und Fahrzeugverleiher bieten eine kostenfreie Umbuchung an, machen auch bei Storni keine Zicken. Und in der Zwischenzeit leben diese Firmen und deren Angestellten von: quasi NICHTS!

Wir wissen: Ein einzelner Angestellter, der in Namibia überhaupt einen Job hat, ernährt von seinem Gehalt nicht nur sich selbst, sondern meist eine ganze Familie und teilweise die Nachbarn noch dazu.

Und wir spüren auf der anderen Seite bei all unseren Reisefreunden, Kunden und Interessenten hier in Europa: Die Verbundenheit ist groß und viele wollen lieber heute als morgen los reisen. Aber es ist kaum jemanden möglich, das spontan und unter den gegebenen Bedingungen auch umzusetzen..

Als wir jetzt kurzfristig für uns selber beschlossen haben, im Oktober nach Namibia zu fliegen, stand sofort fest: Wir werden nicht wie sonst für uns typisch mit dem Zelt reisen und uns die abgelegenen Plätze im Busch suchen. Wir werden feste Unterkünfte buchen - und zwar nicht wegen des ggf. erforderlichen Reiseplans in Abhängigkeit der Corona-Bedingungen, sondern einfach, um wenigstens ein bisschen was an Geld in die geschwächte Wirtschaft fließen zu lassen. Und wir wollen ein Zeichen setzen, den Leuten in Namibia zeigen, dass es "uns Touristen" noch gibt.

Dass unser bisschen Geld während dieser Reise nur ein minikleiner Tropfen auf dem heißen Stein ist, ist uns bewusst. Weil parallel aber so viele Reisefreunde immer sagen, sie haben auch so Sehnsucht nach Namibia, sie würden so gerne, können aber zeitlich nicht oder scheuen die Bedingungen - deswegen ist uns die Idee gekommen, euch alle mit ins Boot zu holen und mit unserem Spendenaufruf den Tourismus in Namibia zu unterstützen.

Jede(r) Reisewillige kann jetzt aber mit einer Spende an dieser Stelle seine Solidarität zeigen und sein geliebtes Reiseland Namibia unterstützen. Wir wollen unseren Partnern und all den fleißigen Menschen aus dem Tourismusbereich in Namibia zeigen: Wir denken an euch – haltet durch!

Wir sammeln auf der Plattform https://www.betterplace.me/keep-up-namibia eure Spenden und unterstützen davon unterschiedliche Menschen, Institutionen und Projekte, die sonst vom Tourismus leben und die derzeit einfach versuchen, weiter die Stange für uns alle zu halten.

So könnt ihr alle aus unserem kleinen Tropfen auf den heißen Stein eine ganze Pfütze machen, vielleicht sogar aus einem Trockenrivier einen reißenden Fluss.

Das gesammelte Geld werden wir nicht an eine einzelne Institution übergeben sondern verteilen es an unterschiedliche kleine Firmen und bunt gemischte Leute, die sonst im Tourismus in Namibia einen Job haben und davon für ihre Familien sorgen.

Selbstverständlich können die Ergebnisse und Übergaben dann an dieser Stelle nachvollzogen werden - es folgen beizeiten Bilder und Berichte.

Angedachte Personenkreise und Projekte sind beispielhaft:

  • Autowäscher vom Fahrzeugverleiher, Servicekräfte aus beliebten "Touristen-Restaurants"
  • Katutura-Stadtführer, Safari Guides unterschiedlicher Lodges
  • Makalani-Schnitzer und Verkäufer von den Kunsthandwerkermärkten
  • AfriCat Foundation
  • Rhino-Tracking Ghaub

Diese Übersicht soll euch eine kurze und schnelle Idee geben von dem, was wir verfolgen. Wir werden teilweise Bargeld übergeben, oft auch Grundnahrungsmittel. Und immer werden wir einen Dank ausrichten von uns europäischen Touristen und die Aussicht auf das Wiederbeleben des Tourismus geben. Wir arbeiten eng zusammen mit unseren Geschäftspartnern vor Ort, die wir auch jeweils noch vorstellen werden.

Wir müssen abschließend einen Hinweis geben: Es handelt sich hier um eine privat organisierte Spendenaktion, die keinem gemeinnützigen Verein grundsätzlich angeschlossen ist. Aus diesem Grunde kann keine Spendenquittung ausgestellt werden.

Keep up, Namibia!

Sehnsucht Namibia

 

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